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Chronik des Holländer Hof

Ferdinand Mesters, geb. 1841 in Grevenstein, verbrachte bis zu seinem 14. Lebensjahr eine fröhliche, aber doch schon mit kleineren Aufgaben betraute Kindheit im Kreise der Familie.

Als freundlichen und ordentlichen Jungen bezeichneten ihn alle, die ihn kannten. Schon früh verstand er es , dass wenig erarbeitete Geld bescheiden, aber nützlich zu stapeln. Sein Berufswunsch - Handelsmann. Somit begab sich der gerade 14jährige ins Land der Grachten und Kanäle. Bei nahen Verwandten fand er eine Bleibe. Über Jahre hinaus, auch nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zum Kaufmann, blieb er in Holland. Doch die Bindung zu seiner Heimat erwies sich als stark und dauerhaft. Mit ordentlichem Rüstzeug an Ideen und einem finanziellen Polster, kehrte er ins sauerländische Grevenstein zurück. Hier freuten sich alle, den Weitgereisten wieder zu sehen, der fortan nur noch der " Holländer " hieß.

Als selbständiger Handelsmann zog Ferdinand Mesters, mit Handelware zum täglichen Gebrauch bepackt, von Dorf zu Dorf. Er heirate seine Elisabeth, die fünf Jungen und ein Mädchen zur Welt brachte. Im Jahre 1895 bot sich für Ferdinand Mesters die Gelegenheit, ein Grundstück im Ort Grevenstein zu erwerben. Nach den bis heute erhaltenen Plänen entstand darauf ein Fachwerkhaus. Das Holz zum Bau dieses Hauses wurde aus dem nahe gelegenen Büenfeld von einem abgerissenen Bauernhaus geholt. In der damalige Zeit war das nicht unüblich. Nach Fertigstellung des Hauses eröffnete Ferdinand Mesters einen Kolonialwarenladen. Bestückt mit vielerlei Waren lockte der Laden die einheimischen Bewohner zum Kauf.

Bald darauf, im Jahre 1896, stellte der Kaufmann den Antrag zur Führung einer Gaststätte und erhielt am 17. März 1897 die Erlaubnis. Seit dem wird auch das am Ort gebraute Veltins Pilsener im Gasthof Mesters ausgeschenkt. Sieben Jahre später, kurz nach seinem 63. Geburtstag, starb Ferdinand Mesters. Seine Witwe übergab wenig später, im Laufe des Jahres 1905 die Gastwirtschaft ihrem Sohn Josef und seiner Frau Theresia. Für die beiden folgten arbeitsreiche Jahre, aber auch äußerst erfolgreiche Etappen. Großmutter Elisabeth war es noch 39 Jahre vergönnt, das Unternehmen Mesters mit schützender Hand zu begleiten, bevor sie 1943 im Alter von 96 Jahren starb.
Die Eheleute Josef und Theresia waren die geborenen Wirtsleute. Immer für eine Menge "Dönekes " gut, verbreitete der Wirt die weitest hin bekannte gute Laune. Anfänglich knappe Übernachtungsmöglichkeiten wurden durch verschiede Anbauten beseitigt. Die Wirtin wirkte im Hintergrund und löffelte aus, was der Mann Ihr einbrockte - nämlich viel Arbeit in Küche und Keller zum Wohle der Gäste, die sich teilweise mehrere Tage im Hause aufhielten. Hinzu kamen noch die Pflichten als Mutter von sieben Kindern (fünf Mädchen und 2 Jungen), die ebenfalls erfüllt werden mussten. 1955, kurz nach der Goldenen Hochzeit verstarb Theresia Mesters.

In den darauf folgenden Jahren (1954 - 1985) erlebte der Holländer Hof durch verschiedene Um- und Anbauten (z.B. Ausbau/Erweiterung der Hotelzimmer und Gaststätte ) und durch den Zukauf von Grundstücken umfangreiche Veränderungen. In dieser Zeit, um genau zu sein 1963 verstarb Josef Mesters sen. nach einem arbeitsreichen, erfüllten Leben im Alter von 85 Jahren.

Nachwuchssorgen gab es im Haus des " Holländers " nicht. Denn 1949 stieg Josef Mesters jun. mit seiner Frau Emmy geb. Erlmann mit ins Gastgewerbe ein und übernahm das Geschäft von sei nem Vater. Josef Mesters jun. gab der Gaststätte den heute bekannten Namen " Holländer Hof ". 1986 übernahm in 4. Generation Bernd Mesters zusammen mit seiner Frau Hiltrud geb. Pott die Leitung des " Holländer Hof ".( Das Holländer Hof Team um 1986 ) Getreu nach dem Motto " Stillstand ist Rückgang ", folgte im Jahre 1988, nach Erwerb des Nachbargrundstückes, der Anbau eines Gesellschaftsraumes und der Ausbau von weiteren Hotelzimmern.

Die seit 1897 bestehende Familientradition findet dank Bernd Mesters seine Fortsetzung- sicherlich ganz im Sinne des Gründers, den man vor 100 Jahren der Einfachheit den "Holländer" nannte. Im Jahr 2011 übernahm der älteste Sohn, Andre Mester, den Familienbetrieb und führt somit die lange Tradition fort.

kurz erzählt....

“Ferdinand Mesters, geb. 1841 in Grevenstein” setzte den Grundstein für ein bis dato erfolgreiches Familienunternehmen. Im Jahre 1896, stellte der Kaufmann den Antrag zur Führung einer Gaststätte und erhielt am 17. März 1897 die Erlaubnis. Seit dem wird auch das am Ort gebraute Veltins Pilsener im Gasthof Mesters ausgeschenk, und das bereits in der fünften Generation. Andre und Kerstin Mesters führen den Holländer Hof mit Herzblut, frischen Veltis und kulinarischen Köstlichkeiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch

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